Die ehrliche Antwort lautet: Es kommt darauf an. Das klingt nach Ausrede, ist aber der Kern der Sache — und wer Ihnen am Telefon eine Zahl nennt, ohne das Dach gesehen zu haben, rät entweder oder rechnet später nach. Trotzdem können wir Ihnen sagen, in welchem Rahmen Sie planen sollten.
Am Markt bewegen sich die Preise 2026 ungefähr in diesem Rahmen, jeweils je Quadratmeter Dachfläche:
Für ein Einfamilienhaus mit rund 130 Quadratmetern Dachfläche landet man damit bei ungefähr 10.000 Euro für eine einfache Neueindeckung und bei 20.000 bis 45.000 Euro, wenn gedämmt wird. Das sind Orientierungswerte, keine Angebote.
Stand dieser Angaben: September 2026. Baupreise bewegen sich, vor allem bei Material und Entsorgung. Wenn Sie diese Seite in einem Jahr lesen, fragen Sie uns lieber direkt — dann stimmt die Zahl wieder.
Das ist der größte Unsicherheitsfaktor, und man sieht ihn von außen nicht. Ist der Dachstuhl in Ordnung? Gibt es eine Unterspannbahn und wie alt ist sie? Sind Sparren durch Feuchte oder Insekten geschädigt? Zeigt sich das erst, wenn die Ziegel herunter sind, ändert sich die Rechnung — bei jedem Betrieb.
Ein einfaches Satteldach ohne Aufbauten ist günstiger als eines mit Gauben, Kehlen, Erkern und mehreren Anschlüssen. Jede Kehle und jeder Übergang ist Handarbeit und zugleich die Stelle, an der später Wasser eindringt, wenn sie nicht sauber gemacht ist.
Betondachsteine sind günstiger als Tonziegel, Schiefer liegt deutlich darüber. Bei denkmalgeschützten Gebäuden ist die Auswahl ohnehin eingeschränkt.
Ein freistehendes Haus mit Platz für Gerüst und Container ist einfacher als ein Reihenhaus in enger Straße, bei dem jede Ladung von Hand bewegt wird.
In vielen Vergleichsangeboten stehen nur Material und Verlegung. Dazu kommen fast immer:
Zusammen machen diese Posten oft rund ein Drittel der Gesamtsumme aus. Ein Angebot, das deutlich unter den anderen liegt, hat sie häufig nicht enthalten — das kommt dann später.
Wir sehen uns das Dach an, bevor wir rechnen. Im Angebot stehen die Positionen einzeln, Gerüst und Entsorgung gehören dazu. Zeigt sich beim Öffnen etwas, das vorher niemand sehen konnte, besprechen wir es mit Ihnen, bevor weitergearbeitet wird — und nicht hinterher auf der Rechnung.
Für eine erste Einschätzung reichen uns meistens ein paar Fotos. Schicken Sie sie uns, dann sagen wir Ihnen, ob sich ein Termin lohnt.
Wir arbeiten in Potsdam und Umgebung im Umkreis von rund 25 Kilometern, unter anderem in Kleinmachnow, Teltow, Stahnsdorf, Falkensee, Werder (Havel), Schwielowsee, Michendorf und im angrenzenden Berliner Südwesten.